Heimatverein Schönaich e.V.
Heimatverein Schönaich e.V.

Aktuelles

Liedersingen in der Gemeinschaft

Auf ein volles Haus konnten die Veranstalter beim Fröhlichen Liedersingen am vergangenen Donnerstag in der Seniorenbegegnungsstätte blicken. Mitglieder des Liederkranzes hatten einen bunten Strauß von Melodien zusammengestellt, der Wanderlieder und Volkslieder umfasste. Begleitet von Otto Dietzig, Harald Grass und Dr. Robert Hutt sangen die Anwesenden kräftig mit und ließen sich von der guten Stimmung anstecken. Alle Lieder waren so gewählt, dass Jeder mit großer Begeisterung mitsingen konnte. Zwischen den einzelnen Liedblöcken gaben Erika Neininger, Bärbel Wanner und  Ursula Wagner lustige Geschichten zum Besten.

 

Die Organisation der Veranstaltung lag beim Liederkranz und Heimatverein, unser Dank gilt dem Team der Seniorenbegegnungsstätte unter der Leitung von Frau Hamm, das tatkräftig für die Bewirtung sorgte.

 

Das nächste Liedersingen findet am 21. März 2019 um 19.00 Uhr wiederum in der Seniorenbegegnungsstätte im Hasenbühl statt. Die Organisatoren würden sich freuen, wenn auch dann zahlreiche Sangeslustige an der Veranstaltung teilnehmen würden. Neue Gäste sind jederzeit willkommen.

 

Ehrenamtspreisverleihung 2018

Für seine umfangreichen Verdienste im Bereich „Soziales und Vereinsarbeit“hat die Gemeinde unserem stellvertretenden Vorsitzenden und Fachgruppenleiter Foto/Archiv Manfred Ulmer den Ehrenamtspreis 2018 verliehen. Neben vielen anderen Tätigkeiten im Heimatverein führt er das Fotoarchiv und hat in umfangreicher Arbeit mit seiner Frau ein Ortsfamilienbuch erstellt, auf das Genealogen aus der ganzen Welt im Rahmen ihrer Forschungen zurückgreifen. Bekannt wurde er auch als Autor des Jahrgang-Fotobuches „Mir Schulkameraden“, das zu einer beliebten Lektüre in vielen Schönaicher Haushalten geworden ist. Außer im Heimatverein ist Manfred Ulmer auch in der Süddeutschen Gemeinschaft in der Sozialarbeit des Hauses Laurentius engagiert.

Der Heimatverein gratuliert Manfred Ulmer recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und dankt ihm für sein verdienstvolles Wirken. Wir hoffen, dass uns seine Schaffenskraft noch recht lange erhalten bleibt.

Axel Hepfer

1. Vorsitzender

 

Gelungener Vereinsausflug 2018

Frühmorgens, aber angesichts des guten Wetters bestens gelaunt, starteten vergangenen Samstag 45 Mitglieder und Gäste des Heimatvereins Schönaich e.V. zum Vereinsausflug. Erste Station war der Testturm der Firma ThyssenKrupp in Rottweil, wo die Teilnehmer vor dem großen Besucherandrang um 9.00 Uhr zu einer Exclusivführung „ Rund um den Testturm“ von 3 Stadtführern erwartet wurden. In 1,5 Stunden gab es umfangreiche Informationen zur Baugeschichte des Turms und zu dessen bautechnischen Details. Höhepunkt war natürlich die eine Minute dauernde Auffahrt in 232 m Höhe, wo es auf der höchstgelegenen Besucherplattform Deutschlands bei bester Fernsicht eine tolle Panoramarundumsicht gab.

 Zum Mittagessen fuhr die Gruppe auf den Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen, ebenfalls ein Ort mit toller Aussicht, diesmal in die Baar und bis zum Schwarzwald und mit einer barocken Wallfahrtskirche aus dem Jahr 1666, die alljährlich sehr viele Besucher anlockt.

Gut gestärkt ging es danach ins Deutsche Harmonikamuseum nach Trossingen,  in dem an Hand der Geschichte der Firma Hohner, die Entstehung und Produktion der Musikinstrumente sehr anschaulich dargestellt sind. 

Nach einer kurzen Kaffeepause in Rottweil waren die Reiseteilnehmer dann voll neuen Eindrücke am späten Nachmittag wieder in Schönaich zurück.

(weitere Bilder unter Fotos)

Kürbisschnitzen

Das Museumsplätzle wurde wieder mit voller Liebe von Anne Schuler und Waltraud Brodbeck für das Kürbisschnitzen gestaltet. Der Traktor mit dem gefüllten Anhänger mit Kürbissen sollte auch dieses mal nicht fehlen. Bei guter Witterung wurde das Werkzeug zum Schnitzen von den Kindern, Eltern und Großeltern ausgepackt. Es entstanden Gesichter frei Hand oder man nahm einen Stift und zeichnete vor. Sogar kam man auf die Idee einen Kürbis mit Brille zu schnitzen oder Mama, Papa und Kind. Bei einem Kürbis musste eine Zahnoperation durchgeführt werden, dank Frau Schuler geht es dem Kürbis wieder gut. Eine schöne Idee von zwei Kindern ist der Gedanke gewesen, für eine Lehrerin einen Kürbis anzufertigen. Das Bewirtungsteam verwöhnte alle Gäste mit Kuchen und Kaffee. Der Verein bedankt sich sehr herzlich bei allen Kindern, die sich einen Kürbis ausgesucht und mit ihren Eltern oder Großeltern gestaltet haben. Der Heimatverein dankt dem gesamten Team an diesem Tag ganz herzlich.

(weitere Bilder unter Fotos)

Sommer- Sonne- Ferien 2018

Mit dem Titel „Backen und Basteln“hatte der Heimatverein zum Spielferienprogramm 2018 eingeladen, und siehe, die Anmeldungen häuften sich, mehr als geplant.

Am Dienstag, 7.8., war es so weit. Die Scheunentore der Heimatscheune waren weit geöffnet, die Temperatur in der Scheune angenehm kühl, der von Helga und Tochter Iris angesetzte Hefeteig rotierte in der Teigmaschine, der Tisch mit den Bastelutensilien wie bunte Wolle aller Stärken, bunten Holzperlen in allen Farben, kleinen Webrahmen aus Pappe, bunten Schüsselchen für die Perlen und Scheren für jedes Kind war vorbereitet.

Die angemeldeten Kinder kamen erwartungsvoll aus allen Richtungen. Pünktlich um 10 Uhr konnten wir starten. Geplant war: Pizza selber backen, erst salzig und als Abschluss süß und dazwischen einen Schlüsselhänger oder Armband weben, denn der Hefeteig muss immer wieder ruhen und dabei „gehen“. Die Kinder machten sich eifrig und die Arbeit und alles klappte reibungslos: Salami, Schinken und Paprika schnibbeln, später noch Äpfel, Pizza belegen, „ nebenbei“ Wolle verweben, Perlen auffädeln und einweben, nebenher noch Witze erzählen, die neuesten Lieder singen und dann noch die neuesten Tänze vorführen, wie den Zahnseidentanz und Rock and Roll!!

Alles verlief völlig entspannt und reibungslos und machte uns und den Kindern viel Spaß. Keiner schnitt sich in den Finger, die Pizzen schmeckten köstlich und jedes Gewebte war am Ende ein tolles Unikat!

Eigentlich verging die Zeit viel zu schnell. Besonderen Dank an Helga und Iris für die tolle Unterstützung, Vorbereitung und Geduld bei der Zubereitung der Pizzen.

Anne Schuler

Steinmetz 

An einem Sonntag im Juni haben sich zwei Mitarbeiter der Firma Grabmale Beck aus Böblingen dabei unterstützt, aus Speckstein kleine und große Steinmetzarbeiten für euch selbst mit den passenden Werkzeugen anzufertigen. Es wurde gesägt, geschliffen und gebohrt. Ein Dank geht an euch Kinder, dass ihr den Mut und das Wagnis  mit dem Umgang des Materials und dem dazugehörenden Werkzeug hattet.

Vorallem ein Dankeschön an die Bäckerinnen der Erdbeerkuchen. 

Puppenstuben mit Barbies

Der Nachmittag am Sonntag, den 6.5.2018 stand unter den Motto Puppenzimmer mit Barbies. Das Ehepaar Cziep hat in langer Vorbereitung zu dieser Ausstellung, ihrer seit vielen Jahren selbst gebauten Zimmer, detailgetreu im Heimatmuseum aufgebaut. Jedes der 12 Zimmer der Puppenstube hat seine spezifische einzigartige Möblierung. Sogar eine Diskothek ist dabei. Im ganzen Raum wurden die vielen Barbies und wenige Ken's zu bestimmten Mottos aufgestellt. Märchen und sogar ein großer Hochzeitszug mit Pfarrer hatten auf den Fenstersimsen platz gefunden. Besucher jung und alt bewunderten die Arbeit vom Ehepaar Cziep. Danach konnte sich man auf dem sonnigen Museumsplätzle ein Stück Erdbeerkuchen mit Getränk schmecken lassen. Der Dank geht an Frau und Herr Cziep. Wer von den Kindern und Erwachsenen nicht an diesem Maisonntag kommen konnte, die nächste Gelegenheit zum Anschauen wird am Sonntag, 24.6.2018 sein. An diesem Sonntag haben die Kinder die Möglichkeit sich mit dem Thema "Steine" auseinanderzusetzen. Nähere Informationen folgen in wenigen Wochen.

Osteraktion 2018

Am Palmsonntag wurde wieder fleißig in der Küche Ostergebäck und an dem langen Sitzungstisch viele österliche und frühlingshafte Dekorationen von den Kindern hergestellt.

Die Eltern und Begleitpersonen konnten sich während der Wartezeit bei einem Kaffee und Gebäck die ersten warmen Sonnenstrahlen vor dem Museum genießen.

Danke an das Vorbereitungsteam. Ihr seid spitze.

 Jahreshauptversammlung 2018

Der Verein konnte am Freitag, 23.03.2018 in den Räumlichkeiten des Seniorentreffs die Mitglieder des Vereins zur jährlichen Jahreshauptversammlung begrüßen.

Im Rahmen der Totenehrung gedachte die Versammlung der im letzten Jahr der        verstorbenen Mitglieder. Hier hob Herr Hepfer die langjährige Mitwirkung Norbert Krämer und Siegfried Wacker im Vorstand und im Vereinsleben hervor.

Die schon im Jahr 2016 anberaumte Restaurierung der Grabtafeln ehemaliger Pfarrer und einer Ehrentafel gefallener Soldaten im Krieg 1870/71 konnte im Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

Zwei Bücher sind vom Heimatverein erschienen, beide kommen bei der Bevölkerung sehr gut an.

Das Liedersingen, zusammen mit dem Liederkranz, hat sich gut etabliert.

Bärbel Wanner, die für den Bereich Veranstaltungen verantwortlich ist,

und sprach einen herzlichen Dank an die Helfer aus. Diese haben sich um das angebotene Mittagessen „Maultaschen auf Tomatenbett“ während dem Entengassenfest gekümmert und für das Weihnachtsdorf fleißig gebacken und gekocht.

Den Schwerpunkt der Brauchtumspflege unterliegt Anne Schule, sie begleitete mit ihrem Team den Palmsonntag, das Kürbisfest, die Weihnachtsbastelaktion an denen wieder viele Kinder teilgenommen hatten. Vor allem die Kreativarbeiten mit den leeren Toilettenpapier -rollen ist bei den Kindern sehr gut angenommen worden. Das Angebot des Vereins in den Sommerferien 2017 ging wieder zu Familie Holzapfel, wo die Kinder die Schafe und die Lämmer streicheln konnten und mit der bereitgestellten Schafswolle wurden Anhänger oder Sonstiges gefilzt. Das Team, das seit über 20 Jahren mit zum Gelingen der Tage beiträgt, freute sich über einen eintägigen Ausflug nach Tübingen.

Frau Ulmer berichtete über die Veränderung der Online- Plattform des Betriebssystems der Einstellung der öffentlichen Nachrichten und Anzeigen des Vereins, seitens der Zeitung.

Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Frau Burkhardt, die für die Freigabe der Texte und den Reservierungen im vorderen Teil des Mitteilungsblatt verantwortlich ist.

Die Fachgruppenleiter Herr Ulmer und Herr Wagner wurden durch Herr Schilling vertreten.

Das Buch „Mir Schulkamerada“ ist seit Ostern 2017 erschienen. Es gab zahlreiche positive Rückmeldungen. Viele suchen in diesem Buch ihre Verwandten oder Bekannte. Die Leser animierte dieses Buch mit Weiteren Beiträgen und Bildern zu versorgen. Somit wuchs der Inhalt des Buches stetig an und erschien vor wenigen Tagen in der 15. Auflage.

Herr Wagner setzte sich mit der möglichen Gründung des Ortes und der Namensgebung „Schönaich“ auseinander. Dieses Buch „Hender d’r Kirch“ ist seit Herbst 2017 zu erhalten.

Zusätzlich befasste sich Herr Wagner mit der Tracht Schönaichs und der Ostung des Kirchenschiffes, die in der „Heimatlichen Beilage“ beschrieben worden sind.

Die Mitgliederzahl beläuft sich auf 360 Mitglieder. Die Kassenprüfer prüften die Kasse. Es ergab sich keine Beanstandung. So konnte die Entlastung der Kassiererin vorgeschlagen werden.

Vor der Entlastung würdigte und bedankte sich Herr Rebmann dem Verein für die kontinuierliche Weiterführung der Heimatforschungen.      

Nun erfolgte die Neuwahl des 1. Vorstands, des Kassiers und des Fachgruppenleiters „zur besonderen Verwendung“. Herr Hepfer übernimmt für weitere 2 Jahre den Sitz des 1. Vorstands, Frau Roßbach steht als Kassiererin weiterhin 2 Jahre zur Verfügung und Herr Schilling ist für den Bereich der „zur besonderen Verwendung“ zuständig. Alle zur Wahl gestellten Personen wurden einstimmig gewählt.

Der Verein freut sich über Mitglieder, die lange dabei sind. Für 25 Jahre Mitgliedschaft bedankt sich der Heimatverein bei: Margarete Bubser, Ute Keck, Helmut Krämer, Ulrich Rebmann, Reinhold Ulmer und Jürgen Ulmer. Der Vorstand überreichte ihnen eine Urkunde.

Zum Abschluss nahm uns Herr Zenger, Leiter des Bereichs Regionalentwicklung beim Landratsamt in die Arbeit „Naturschutz im Landkreis Böblingen“ anhand einer Präsentation mit. In unserem Landkreis gibt es die pure Natur, die Kulturlandschaft, davon gibt es 20 Naturschutzgebiete und 41 Landschaftsschutzgebiete und mit insgesamt 396 Naturdenkmale.

In diesem Zusammenhang hat sich der Kreis Böblingen dazu entschieden, einen Aussichtsturm nahe Herrenberg zu errichten. Dieser soll im Juni eingeweiht werden.

Vielen Dank an das Team des Seniorentreffs für die Bewirtung und Herr Zenger.

Im Hinblick auf die Heimat ist bei einem Treffen mit den Vorständen der antiquarischen Gesellschaft Pfäffikon im Jahr 2017 ein Satz formuliert worden.

„Heimat ist nicht nur Museum und Vergangenheit, sondern auch Gegenwart und Zukunft damit für ALLE Heimat bleiben kann.“

Mit diesen Worten grüßt Sie

Der Heimatverein

Geänderte Öffnungszeiten ab 2018

Wir bitten um Beachtung!!

Aufgrund organisatorischen Gründen werden wir ab 2018 das Museum nicht mehr jeden ersten Sonntag des Monats öffnen. 

  • Sonntag, 25.03.2018
  • Sonntag, 06.05.2018
  • Sonntag, 24.06.2018
  • Sonntag, 30.09.2018
  • Sonntag, 25.11.2018
  • Samstag, 08.12.2018

!!!NEUES!!!! Das Buch "HENDER D'R KIRCH" ist da

In der unteren Datei finden sie eine kurze Information darüber.

Erhältlich bei uns oder über die Buchhandlung Colibri und bei Dies und Das

Unkosten: 17€

Hender d'r KirchWerbung.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Entengassenfest 2017

Liebe Schönaicher,

 

wir bedanken uns sehr herzlich über ihren Besuch auf dem Entengassenfest.

Danke an das Küchenteam, dass wieder von früh morgens  an den Salat geputzt und die Tomatensoße zubereitet hat, sowie während der Ausgabe des Essens bis in den Spätnachmittag tätig gewesen sind und an der Kasse gesessen sind.

Bis zum nächsten Entengassenfest.

Liedersingen am 06.07.2017

Das Liedersingen in der Museumsscheuer stand unter dem Motto " fröhliche Lieder zum Sommer". Die Scheuer ist bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen und weitere Gäste konnten auf dem Museumsplätzle einen Sitzplatz finden. Zwei Stunden lang begleitete Herr Kuhn mit Herrn Krass die Lieder, die von Frau Wanner mit Herz und Humor angesagt wurden. Zwischendurch las und erzählte der Liederkranz eine lustige Geschichte und eine Anekdote. 

Vielen Dank an alle Organisatoren, Instrumentalisten, Helfer und Ihnen liebe Gäste. Bis zum nächsten Mal. 

(weitere Bilder finden Sie unter Fotos)

Beim Kinderfest 2016

Der Heimatverein hat sich am Spielferienprogramm 2016 beim Kinderfest beteiligt und ließ die Kinder Hawaii- Luft schnuppern.

Vielen Dank an die die dabei gewesen sind

" Die Mack'sche Chronik " 

Ein Dokument der Zeitgeschichte wurde von Mitgliedern des Heimatvereins wieder in Erinnerung gebracht. Das Original der „Mack`schen Chronik“ aus dem Besitz der Schmiedefamilie Mack wurde nach erfolgter Restauration an das Archiv der Gemeinde zur Verwahrung gegeben.

In der Chronik haben Mitglieder der Familie ihr Leben in der Zeit zwischen 1776 und 1840 und ihre Gedanken und Empfindungen niedergeschrieben. Sie ist weniger eine  Familiengeschichte, sondern vielmehr ein Zeugnis, wie die Menschen in der damaligen Zeit lebten. Sie reflektiert und kommentiert Begebenheiten und Zeitumstände und führt uns zurück in eine Zeit, die von existentiellen Sorgen geprägt war und in der Wind und Wetter viel größeren Einfluss auf die Lebensqualität hatten, als heute.

Die Archivarin der Gemeinde Sabine Thurnburg hat die Originalfassung in heute lesbare Buchstaben und Worte geformt. Von Mitgliedern des Heimatvereins wurde die Chronik unter dem Titel „Oh Elend, eine Geschichte aus längst vergangener Zeit“  weiter bearbeitet, den Originaltexten wurde zum besseren Verständnis jeweils der Text in leicht versteh- und lesbarem heutigen Deutsch gegenüber gestellt. Ergänzt ist die Chronik mit Informationen zur zeitgeschichtlichen Einordung der Lebensbedingungen und  zu Maßen, Gewichten, Kaufkraftvergleichen, Bauernregeln und mit Grafiken und Karten.

Unser, für Beilagen und Heimatforschung zuständiges Vorstandsmitglied, Helmut Wagner hat mit großem zeitlichen Aufwand und viel Geschick ein Werk geschaffen, das in jeden Schönaicher Haushalt gehört. Gedruckt wurde es zu einem Vorzugspreis von der Druckerei Mack Schönaich, selbst Abkömmlinge der Verfasser. 

 

 

Besuch aus Pfäffikon beim Heimatverein

Drei Tage war  der fast komplette Vorstand der Antiquarischen Gesellschaft aus Pfäffikon zu Besuch beim Heimatverein. Beide Vereine haben in ihren jeweiligen Gemeinden eine ähnliche Aufgabenstellung und pflegen seit Jahren einen regelmäßen Gedankenaustausch über ihre Projekte. Neben regen Gesprächen zu laufenden Vorhaben wie der Herausgabe der „Mack´schen Chronik“ und der Revitalisierung des Heimatmuseums stand für die Besucher aus der Schweiz der beschilderte Ortsrundgang „Innerhalb Etters“ auf dem Programm, bei dem wir auf die in Schönaich bedeutenden Bauwerke und ihre Geschichte aufmerksam machen konnten.

Weitere Programmpunkte waren eine Werksbesichtigung bei der Firma Faulhaber, der Besuch des Mercedesmuseums in Stuttgart, eine Stadtführung in Esslingen und der gemeinsame Besuch des Musicals „Freude“ des Musikvereins. Zum Abschluss durften wir am Sonntagvormittag zu Besuch bei der Orchideengärtnerei Metzger im Herdlauch sein.

Natürlich kam auch der gesellige Teil des Gedankenaustausches nicht zu kurz. Zusammen mit den fleißigen Helfern des Heimatvereins wurde am Freitag in der Museumsscheuer ein fröhliches Fest gefeiert, mit musikalischer Begleitung durch  die Musikanten Harald Grass und Robert Hutt  und  Köstlichkeiten aus der Backstube.

Voll neuer Eindrücke reisten die Gäste zurück, nicht ohne eine Einladung zu einem Gegenbesuch, spätestens in 2 Jahren, auszusprechen.

 

Axel Hepfer und Vorstand

Brote und anderes Gebäck in Gesellschaft backen

Herzliche Einladung in die Backgruppe von Waltraud Brodbeck. Am 1. Juni 2015 kann wieder eingestiegen werden. Wer also Interesse hat, nimmt bitte Kontakt mit Frau Brodbeck unter der Nummer 651368 auf.

Die Backgruppe freut sich über Zuwachs.

"Schönaich am Ende des 2. Weltkriegs - Zeitzeugen berichten"

Rund 80 Leute besuchten den Vortrag  „ Schönaich Ende des 2. Weltkriegs- Zeitzeugen berichten“ in der Mediothek. Die Referenten Herr Kempf, Herr Rebmann, Herr Jehle und Herr Wagner hatten sich sehr gut vorbereitet und das Publikum hatte sich auf dieses Thematik eingelassen. Einige aus dem Publikum berichteten selbst kurz über ihre Erlebnisse in dieser  Zeit. Herr Hepfer führte als Moderator  durch den  Abend.

Ein Schwerpunkt lag  auf der Schul- und Lehrzeit (Jugend).  In dieser Zeit war die Einschulung der 1.Klässler im Frühjahr. Oft gab es Fliegeralarm, der Unterricht fiel auch schon mal wegen dem Einholen des Flachses, Rüben „ verrupfen“  oder dem Sammeln der Kartoffelkäfer aus.  Dazu kamen  noch die ständigen Informationen über die politische und militärische Lage, da fiel so manch wichtiger Unterrichtstoff unter den Tisch.  Vielen ist es nicht bewusst, dass es auch zusätzlich einmal in der Woche am Nachmittag Unterricht gab. Die Lehrlinge erhielten zum Teil auch keine Lehrverträge. So lernte man als zukünftiger Bankangestellter auch mal für das alltägliche Überleben. Zum Beispiel täglich für genügend Holz für die Heizung zu sorgen und zu  richten. Als Gehalt in den ersten drei Jahren erhielt man 25/35 und 45 Reichsmark.

Das gesellschaftliche Dorfleben war geprägt von Zusammenkünften in Uniform -„ Was hat man damals für einen Scheiß gesungen“ meinte Herr Rebmann und  von den Männern, die in den Krieg eingezogen wurden. Obwohl man der Bevölkerung den Kirchgang am Sonntag zugesagt hatte, kam es vor, dass die NS-Jugend zu einer Art Sonntagsdienst gerufen wurde. Den einen oder anderen Fliegeralarm erlebte man bei der Feldarbeit und die Eltern waren selig, wenn die Ernte eingebracht werden konnte. Die Viehzählungen haben sich bei den Zeitzeugen gut eingeprägt. So manche Kuh oder andere Tiere wurden versteckt, damit es immer der erforderlichen Anzahl laut der Vorschrift entsprach. Oft gab es Schwarzschlachtungen, um zu überleben.

Alle Referenten haben als Kinder nichts von ihren Grundbedürfnissen vermisst, was bei den Eltern schon anders war. Täglich ging die Angst um, wenn ein Mann zum Haus lief und die traurige Nachricht über einen gefallen Ehemann oder Verwandten übermittelte. 258 Menschen sind gefallen oder vermisst- das wurde zur größten Last des Ortes.

Gegen Ende des Krieges haben die deutschen Soldaten ihre Geschütze und Munition in den Scheunen untergebracht. Dann folgte die Zeit des Umsturzes. Die ersten Besatzungstruppen kamen aus Frankreich. Herr Kempf und Herr Rebmann wohnten damals in der Entengasse und erzählten über das Erlebte. Hier ereignete sich ein Gefecht am 19. April 1945 zwischen den deutschen und französischen Soldaten. Das Elternhaus von Herr Kempf war danach zerstört. Am 20. April 2015 ging Herr Pfarrer Griasch mit seiner Frau und einer weißen Flagge zu den Franzosen und übermittelte ihnen, dass es keine deutschen Soldaten mehr in Schönaich gebe.

Die französische Besatzungsmacht war bis Frühjahr 1946 in Schönaich, danach kamen die Amerikaner. Die seien nicht so streng gewesen, wie die Franzosen, meinte einer der Zeitzeugen. So langsam kehrten die Väter zurück und das  Dorfleben veränderte sich gewaltig. 1160 Heimatvertriebene mussten untergebracht werden. Jeder Haushalt musste Personen aufnehmen. Die Zuweisungen über das Bürgermeisteramt stießen zu anfang nicht immer auf Wohlgefallen. Viel Misstrauen war dabei und so mancher Schönaicher Bürger hat sich nicht gut verhalten. Nach einigen Wochen viel der Schönaicher Bevölkerung auf, dass die Heimatvertriebenen etwas Arbeiten wollten und sind dadurch in das Dorfleben gut eingebunden worden.

Wir danken den Referenten und ihnen liebe Zuhörer über ihre lebhaften Berichte an diesem Abend.

24. Heimatabend 2015

Der Heimatabend in der Gemeindehalle ist zu einer Tradition geworden. Am vergangenen Samstag konnten sich die Besucher wieder einmal vom Ideenreichtum der Organisatorin Bärbel Wanner überzeugen.

Mit etwas Verspätung startete das Programm mit ganz besonderen, neuartigen Klängen. Der vor einem Jahr gegründete Glox- Verein unter der Leitung von Klaus Hügl zauberte aus der Vielfalt an Glocken zarte Töne hervor. Diese Glocken so abgestimmt nach einander erklingen zu lassen, erforderte hohe Konzentration und Feingefühl. Als Einstimmung des Abends wählten die Spieler: Wenn ich ein Vöglein wär, Nun ade du mein lieb Heimatland und zwei englische Titel- Bring me a torch Isabella und My Lord what a morning.

Herr Hepfer begrüßte die Besucher und berichtete über die Vereinsarbeit im 2014. Nicht nur im vergangenen Jahr wurde bei den Angeboten für Kinder im Frühjahr, Sommer, Herbst und Weihnachten verstärkt beobachtet, das nicht nur die Mütter sondern genauso die modernen Väter ihre Sprösslinge begleiten. Der „Süße Vereinsausflug" in die Zuckerfabrik zeigte sehr eindrücklich, wie viele Arbeitsschritte erforderlich sind, um aus den Zuckerrüben den Zucker herzustellen. Ein großes Projekt ist es gewesen, einen Ortsrundgang mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erarbeiten. Alle Bewohner und Neubürger haben dadurch die Möglichkeit ihren Ort besser kennen zu lernen. Herr Walter Jehle verfasste seit seiner Zeit im Heimatverein die jährlichen Beilagen im Mitteilungsblatt. Nun konnte dieses Arbeitsfeld im Verein durch Herrn Wagner neu besetzt werden. Wir danken sehr herzlich Herr Walter Jehle für sein Ideenreichtum in den Beilagen und wünschen Herrn Wagner für die Weiterführung alles Gute. Im Jahr 2015 liegt der Schwerpunkt auf den Erhalt der Mack´schen Chronik, die von 1756 bis 1840 einiges berichtet. Sehr erfreulich ist, die Familie hat dieses Buch dem Gemeindearchiv als Dauerleihgabe übergeben. Somit kann mit Hilfe dem Heimatverein die alte Schrift in die heutige übertragen und das Buch restauriert werden.

Am Ende stellte Herr Hepfer fest, heuer sind mehr von der jüngeren Generation im Saal, das lässt den Verein in eine gute Zukunft blicken.

Mandolinen und Mondschein- was fürs Träumen. Unter der Leitung von Gabi und Frank bot eine Formation der Tanzschule Schad Tänze aus Amerika und Deutschland aus den 50er dar- Swing, Boogie- Woogie, Cha-Cha-Cha und Foxtrott. Bärbel Wanner erzählte eine kurze Anekdote aus dem ehemaligen Wirtshaus Adler Schönaich. Dort gab es einen Raum, den man Tropic- Club nannte, in dem man den damaligen modernen Tänzen die Beine und Röcke geschwungen hat. Aber genauso wichtig sind die vielen Heimatfilme gewesen.

„Schaffa ischd Neba'sach"- ein Mundartspiel mit den Darstellern Bärbel Wanner, Rolf Rebmann und einem „Ebbes". Sie spielten eine alltägliche Situation. Während Bärbel sich sorgfältig um die Wäsche kümmerte, suchte Rolf- das Ebbes- im Schrank. Hinter dem „Ebbes" versteckte sich das Arbeitshemd von ihm, das Bärbel zur Flickwäsche getan hatte, um die verlorenen Knöpfe anzunähen. Danach konnte er seinen Hut nicht finden, doch dass dieser von seinem Sohn zur Fasnet ohne sein Wissen ausgeliehen wurde, gefiel ihm nicht und da klebte noch ein Kaugummi dran. Sie meinte, da isch dei Kapp- schaff ebbes. Nein, i geh jetzt in den Hirsch zum Stammtisch, entgegnete er. - „Wenn du mit Schaffkleidung komscht, bisch ebber". Vielen Dank an beide Darsteller, die mit einer Hingabe, mit Humor und einer gewissen Spontanität dieses Theaterstück darboten.

Zum Abschluss zeigte Manfred Ulmer eine Dokumentation über das Wirtschaftswunder Schönaichs 1945- 1975, die in Zusammenarbeit mit Walter Jehle entstanden ist. Schönaichs Entwicklungsgeschichte innerhalb von 25 Jahren ist gewaltig. Bärbel und Rolf berichteten über die Erlebnisse, die sie als Kinder hatten. Eine Zeit in der es keine Airbags, kein Fahrradhelm und es Seifenkisten ohne Bremsen gab. Man hat nach dem Mittagessen Lägerle gebaut, Fußball gespielt und die Hausaufgaben in den späten Abendstunden gemacht.

Ein Dankeschön geht an alle Mitwirkenden die vor und hinter der Bühne, in der Küche und während der Essensausgabe tätig waren. Das größte und etwas wehmütige Dankeschön ging an die „Kaarzrunde", die 25-mal Themen von unserem Heimatort aufgegriffen haben, um über lustige Anekdoten oder andere Geschichten dem Publikum zu erzählen: „Die Kaarzrunde sagte Ade". Danke für euer Engagement an jedem Heimatabend.

Wir danken ihnen, liebe Gäste für ihr Kommen und hatten einen unterhaltsamen Abend.

Ihr Heimatverein

Vereinsausflug 2014

"Von der Rübe zum Zucker"

Dies war das Ausflugsmotto des Heimatvereins Schönaich e.V. Gut gelaunt machte sich eine Gruppe von Mitgliedern und Freunden des Vereins auf den Weg nach Offenau bei Heilbronn, um in einer Zuckerfabrik der Südzucker AG zu erkunden, wie aus der Rübe Zucker gewonnen wird.

Die Besichtigung begann mit einem Einführungsvortrag über die Aktivitäten der europaweit tätigen Südzucker AG, einem Unternehmen mit 7,7 Milliarden Umsatz, 18 500 Mitarbeitern und Standorten von Südfrankreich bis in die Moldau. In der Kampagne 2013 wurden in den Werken der Südzucker-Gruppe 27,2 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet. Einschließlich der Raffination von Rohrzucker betrug die Gesamtzuckererzeugung 4,7 Millionen Tonnen. Ein kleiner Teil davon wird im Werk Offenau hergestellt, wovon sich die Besuchergruppe anschließend eindrucksvoll überzeugen konnte.

Rohstoff für die Zuckerherstellung ist die Zuckerrübe. Dabei stützt sich die Südzuckergruppe auf eine enge Verbindung zur Landwirtschaft. Rund 2 400 Landwirte bauen Zuckerrüben für das Werk Offenau an. Anbau und Bezahlung der Rüben sind vertraglich geregelt. Das Werk und die Landwirte arbeiten in den Bereichen Rübenanbau und Rübenlogistik partnerschaftlich zusammen, um so die Versorgung der Fabrik mit dem Rohstoff Rübe in bestmöglicher Qualität und zur richtigen Zeit zu sichern.

Mit der Rübenernte im September beginnt die sogenannte Kampagne. Die angelieferten Rüben werden beim abkippen durch einen Wasserstrahl entladen und nach gründlichem Waschen direkt zur Verarbeitung oder in das Lager befördert. Nach der Zerkleinerung zu Schnitzeln wird die Maische vorgewärmt und in den Extraktionsturm befördert. In 70 Grad Celsius heißem Wasser löst sich der Zucker aus den Rübenzellen. Es entsteht der Rohsaft, der in den Arbeitsschritten Saftreinigung, Safteindampfung und Kristallisation zu Zucker von höchster Reinheit verarbeitet wird. Nach der Trocknung wird der fertige Zucker gekühlt und in Silos gelagert, aus denen er entnommen und weiter verarbeitet oder abgepackt wird. 80 % des Zuckers werden zur Herstellung von Süßwaren, Getränken und Backwaren etc. an die weiterverarbeitende Industrie geliefert, knapp 20 % gehen in das Haushaltssortiment.

Beim Rundgang durch das Werk konnten sich die Besucher über alle Arbeitsschritte, einschließlich der Verpackung, informieren, wobei es ihnen im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz wurde, denn an der Station Safteindampfung durch Erhitzen betrug die Umgebungstemperatur mehr als 35 Grad Celsius.

Zum Abschluss der Besichtigung gab es in der Kantine des Werkes ein Vesper und dann als Erinnerung an den Besuch ein kleines Geschenk in Form einer Packung Glückszucker. So gestärkt konnte voller neuer Erkenntnisse die Heimreise angetreten werden, die durch eine Einkehr auf der Rückfahrt nochmals unterbrochen wurde.

"Wir 2014" - die Tischmesse im Oktober

Am vergangenen Freitag, 3.10.2014 fand die "Wir 2014" Messe in Schönaich statt. Der Verein war an diesem Tag im vollen Einsatz. Er betreute den Stand, die herzhaft- süße Verpflegung und das traditionelle Kürbisschnitzen. Der Verein stellte sein neuestes Projekt "Rundgang durch den Ortskern" vor und freute sich über die frisch gedruckten Tafeln. Die Familie Brodbeck und Frau Schuler hatten viel beim Kürbisschnitzen zu tun. Die Kürbisgesichter, die nun in Schönaich zu finden sind belaufen sich auf die stattliche Anzahl von 85.

Allen, die zu diesem Tag beigetragen haben, egal auf welche Art, herzlichen Dank und toll habt ihr es gemacht. Mehr Bilder unter der Rubrik "Fotos"

Besuch der Rocquencourtschüler

Vergangene Woche hatte die Johann-Bruecker-Grund-und Förderschule im Rahmen eines Schüleraustausches 10 Kinder aus Rocquencourt zu Gast. Diese besuchten am Montag gemeinsam mit den Kindern der Französisch AG der Klasse 4 das Heimatmuseum. Bärbel Wanner führte alle durchs Alte Rathaus und die Museumsscheuer. Die schwäbisch-französische Kommunikation war nicht ganz so einfach, aber zum Glück darf im Schönaicher Museum nicht nur „geguckt“ werden. Ausprobieren, anfassen und untersuchen der Ausstellungsstücke ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht und so konnte Sinn und Zweck vieler Exponate auch ohne große Erklärung erschlossen werden! Wenn nicht, fungierte die Deutschlehrerin aus Rocquencourt als Dolmetscherin.

Vielen Dank an Frau Wanner für den kleinen Ausflug in die Schönaicher Vergangenheit!

Der Vorstand auf Besuch in Pfäffikon

Am Wochenende des 7. bis 9. Juni 2013 war der Vorstand des Heimatvereins e.V. im Rahmen einer Informationsfahrt zu Besuch bei der Antiquarischen Gesellschaft in Pfäffikon. Bereits am Freitag hatte sich die Delegation auf den Weg in die Schweiz gemacht, um vor Ort zu studieren welch neue Projekte unsere Schweizer Freunde derzeit bearbeiten und wie der Stand Vereinsarbeit derzeit ist.

Die Antiquarische Gesellschaft in Pfäffikon ist von der Aufgabenstellung dem Heimatverein vergleichbar, allerdings besteht sie schon seit dem Jahre 1877 und ist mit über 400 Mitgliedern ein bedeutender Verein in der Gemeinde. In einem großen Heimatmuseum gehen die Exponate bis in die Zeit von 3 500 vor Christus zurück, eine Zeit in der die Gegend um den Pfäffikoner See bereits besiedelt war. Weitere Funde aus dem Kelten- und Römerzeit runden die frühgeschichtlichen Darstellungen ab, eine wahre Fundgrube kostbarer Schätze die die Gemeinde in ihrer Obhut hat.

Zum Start des Besuchsprogramms trafen sich die Delegationen bei herrlichem Wetter am Pfäffikoner See zu einem ersten Gedankenaustausch. Danach waren wir in die Evangelische Ortskirche eingeladen und konnten bei einem Orgelkonzert viele interessante Details zu diesem schönen Bauwerk kennen lernen. Der erste Besuchtag wurde mit einem Empfang durch Gemeindepräsident Bruno Erne beendet, der über die derzeitigen kommunalen Projekte in Pfäffikon berichtete.

Am zweiten Besuchtag stand die Besichtigung einer Museums-Spinnerei in Neuthal-Bäretswil im Mittelpunkt des Programms. Das zum Industrielehrpfad Zürcher Oberland gehörende Industrieensemble beherbergt historische Spinnmaschinen aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert, die alle noch betriebsbereit sind. In fünf Produktionsstufen erleben die Besucher die faszinierende Technik der Garnherstellung in der Blütezeit der schweizerischen Textilindustrie, die leider wie bei uns auch, inzwischen in Billiglohnländer abgewandert ist.

Nach dieser sehr interessanten Besichtigung konnten wir uns im Heimatmuseum der Gemeinde Pfäffikon einen Überblick über den augenblicklichen Ausstellungsstand verschaffen. Mit einem geselligen Beisammensein wurde ein anstrengender Tag beschlossen.

Der Sonntag stand im Zeichen des Besuchs von Schloss Kyburg. Um 1200 wurden dort die ersten mittelalterlichen Bauten errichtet und bis um 1500 zum heutigen Bauvolumen ergänzt. In der Ausstellung selbst spiegeln sich 800 Jahre Schweizer Geschichte wieder und geben einen guten Einblick in das Leben dieser Zeit.

Voll neuer Eindrücke machten sich die Schönaicher am Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg, mit dem Wunsch, dass die entstandene Verbindung in zwei Jahren bei einem Besuch der Pfäffikoner in Schönaich weiter gepflegt werden soll.

 

Axel Hepfer

1. Vorsitzender

25 Jahre Vereinsgeschichte - ein Grund zu feiern

Im November 2012 feierte der
Heimatverein mit seinen Mitgliedern und anderen geladenen Gäste sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein startete 1987 mit 29 Gründungsmitgliedern, damals noch unter dem Namen „ Verein für Heimatgeschichte", 25 Jahre später sind es 340 Mitglieder.

Der Festakt wurde mit einem gemeinsamen Abendessen begonnen. Der Akkordeonverein stimmte die Festgemeinde mit schwungvollen Rhythmen ein. Darauf folgte die Begrüßungsrede von unserem 1.Vorsitzenden Herrn Axel Hepfer. In seiner Rede blickte er auf die ersten Ziele
des Vereins zurück. Diese waren die Pflege der Sitten und Gebräuche der Vergangenheit in Wort, Bildern und Gegenständen, sowie die Pflege der Mundart.
Heutzutage ist diese zu einer Herausforderung geworden. Viele Aktionen sind vom
Verein bewusst angegangen worden, wie der Ausbau der Scheuern, die Schönaicher Ortsgeschichte und das Ortsfamilienbuch im Internet. Manche Dinge entstanden erst durch einen Zufall (näheres auf unserer Homepage unter der Rubrik Chronik „Jubiläumsschrift"). In den 25 Jahren haben sich Rituale und Traditionen, wie das Kürbisfest gebildet. Doch man muss sich auch mit der Zukunft des Vereins in der Gemeinde auseinandersetzen. Es stellt sich vor allem die Frage, in wie weit Schönaich den neu zugezogenen Mitbürgern eine Heimat werden kann.

Unser Bürgermeister Herr Heizmannbot den Zuhörern einen geschichtlichen Rückblick über Schönaich bis hin zu internationalen Ereignisse im Hinblick auf das Gründungsjahr. Er verglich die vergangenen Jahre mit einem Lebenslauf eines Menschen, der bis dato wertvolle Leistungen erbracht hat und sagte, dass der Heimatverein wie ein gemütliches Elternhaus ist, wo man stets willkommen ist.
Für den Verein wünscht er, dass die bis jetzt gut gefüllte Schatztruhe erhalten bleibt. Eine weitere kurze Laudatio hielt die Kreisarchivarin Frau Dr. Helga Hager. Sie überbrachte die Grußworte des Landrates und bedankte sich für die wertvolle Arbeit, insbesondere für das gut geordnete Fotoarchiv.

Zuletzt wandte sich Frau Dürr vom Kulturring an den Verein. Sie verbindet mit dem Verein Menschen, die sich für die Gemeinschaft unter den Einwohnern Schönaichs mit den alljährlichen Veranstaltungen einsetzt. Der Verein ist darüber hinaus ein zuverlässiger
Partner, auf den man zählen kann.

Nach den Worten von Frau Dürr trat der Alleinunterhalter Herr Hanno Kluge auf die Bühne und nahm uns auf eine Reise in ein bekanntes Land mit. Alle die wichtigen Eigenschaften und deren
Bedeutungen wie: ein Schwaben zu sein, wie das Bruddle, Sparsamkeit und seine Reinlichkeit, sind durch kurzweilige, schöne und lustige Anekdoten „o glaublich guat" von ihm erzählt worden. Zum Abschluss seines Vortrages zitierte er einer seiner „Käsreitergeschichten", die er für die Zeitung verfasst.

Der Verein ist durch das Engagement der Gründungsmitglieder zu einer bereichernden Institution der Gemeinde geworden. Somit wurden nicht nur die Gründungsmitglieder, sondern auch die 1987 eingetretenen Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Als Dank erhielten alle ein Urkunde und Nachprägung des Regenbogenschüsselchens (die keltische Münze) in Silber.

Es sind: Joachim Matner, Willi Rebmann, Hilmar Gandowitz, Gerda Gandowitz, Hans Wacker, Walter Jehle, Werner Ulmer, Hans Kontny, Alfred Pfingstag, Anneliese Dietzig, Otto Dietzig,
Christa Sturm, Ernst Stöffler, Friedhelm Jehle, Erich Mozer, Manfred Günther, Norbert Krämer, Erwin Wagner, Adolf Fritsch, Karl Brodbeck, Klaus Bauer, Manfred Schmid, Walter Gorhan, Thomas Wintzler, Johann Klimek und die Gemeinde Schönaich.

Was bei einer Veranstaltung unseres Vereines nicht fehlen darf, ist die traditionelle Kaarzrunde. Unsere Erzähler berichteten vom „Zügle", das von 1922 bis 1954 nach Schönaich fuhr, und in dem man so manch lange Fahrzeit mit dem Gaigle verbracht hatte. Sogar
der Lehrer Keppler verfasste zur Eröffnung der ersten Bahnfahrt ein Gedicht.
Die Erinnerungen an die ehemalige Schulzeit brachten manche Parallelen zur heutigen
Zeit hervor. Damals gab es genauso Lehrerinnen, die viele Strafarbeiten gaben oder sehr streng gewesen sind. Besonders ein Lehrer musste sich erstmal an das Unterrichten von Mädchen gewöhnen.

Ein Sprung in unser Bädle verdanken wir einem Doktor, dem die Gesundheit seiner Patienten 1927 am Herzen lag. Bärbel kramte einige Badebekleidungen heraus und im Freibad wurde mit Hochgenuss Waffelbruch gegessen und Himbeersprudel getrunken. Zum Ausklang spielte das
Akkordeonensemble auf und schloss den offiziellen Teil der Jubiläumsfeier ab.

Nun ist es an der Zeit unseren vielen Helfer und Helferinnen an diesem Abend ein Dankeschön zu sagen. Wir danken der Leichtathletikabteilung des TSV für die Bedienung, dem Freibad
Förderverein für die Vorbereitung der Salatteller und den unterschiedlichen köstlichen Nachtischen, den Köchen, die das Hauptgericht zubereitet und ausgegeben haben und den Jugendlichen des Urwerks, die beim Aufbau und Abbau zupackten. Vor allem ein Lob an Bärbel Wanner, die diese Dinge koordiniert hat.

 

Die Schönaicher Tracht ist nach vielen Jahren wieder zu sehen

Der Heimatverein nahm am Umzug Landestrachtenfest der Donauschwaben in Schönaich teil.

Am sonnigen nachmittag am 8.9.2012 trafen sich die Gruppen an der Gemeindehalle, um ihre wunderschönen und vielfältigen Trachten zu zeigen. In der Rubrik Fotos könne sie weitere Bilder anschauen.

Aktuelles

Öffnungstage:

Am 25.11.2018 von 13:00- 17 Uhr und während dem Weihnachtsdorf am 8.12.2018

 

 

Die neuen Termine 2018

stehen fest; unter Veranstaltungen

Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik Aktuelles oder Projekt

Neue Bilder

Wir haben unsere Fotos aktualisiert! Seht euch die Bilder der letzten Veranstaltung an.

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