Heimatverein Schönaich e.V.
Heimatverein Schönaich e.V.

Aktuelles

Geänderte Öffnungszeiten ab 2018

Wir bitten um Beachtung!!

Aufgrund organisatorischen Gründen werden wir ab 2018 das Museum nicht mehr jeden ersten Sonntag des Monats öffnen. 

  • Sonntag, 25.03.2018
  • einmal im Mai
  • einmal im Juni
  • Sonntag, 30.09.2018
  • Sonntag, 25.11.2018
  • Samstag, 08.12.2018

!!!NEUES!!!! Das Buch "HENDER D'R KIRCH" ist da

In der unteren Datei finden sie eine kurze Information darüber.

Erhältlich bei uns oder über die Buchhandlung Colibri und bei Dies und Das

Unkosten: 17€

Hender d'r KirchWerbung.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Kürbisfest 2017

Dieses Jahr ist der erste Blick der Organisatorinnen zum Himmel gegangen. Regen, Regen an diesem Vormittag. Da kamen erste Strahlen durch die dicke Wolkendecke und..

Das Kürbisfest konnte beginnen. Viele Kinder mit ihren Eltern ließen sich es nicht nehmen, auf das Museumsplätzle zu kommen, um auf Strohballen dekorierten Kürbisse ein Gesicht zu geben. An diesem Nachmittag sind 78 Kürbisse nach Hause gebracht worden. 

Ebenfalls erhielten die Besucher einen Einblick in das neue Buchprojekt Hender d'r Kirch, das ab sofort zu kaufen gibt. Vielen Dank an alle Besucher und den Mitwirkenden vom Kuchenbacken bis zum Erläutern unseres neuen Buches. (weitere Bilder finden Sie unter Fotos)

Entengassenfest 2017

Liebe Schönaicher,

 

wir bedanken uns sehr herzlich über ihren Besuch auf dem Entengassenfest.

Danke an das Küchenteam, dass wieder von früh morgens  an den Salat geputzt und die Tomatensoße zubereitet hat, sowie während der Ausgabe des Essens bis in den Spätnachmittag tätig gewesen sind und an der Kasse gesessen sind.

Bis zum nächsten Entengassenfest.

Liedersingen am 06.07.2017

Das Liedersingen in der Museumsscheuer stand unter dem Motto " fröhliche Lieder zum Sommer". Die Scheuer ist bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen und weitere Gäste konnten auf dem Museumsplätzle einen Sitzplatz finden. Zwei Stunden lang begleitete Herr Kuhn mit Herrn Krass die Lieder, die von Frau Wanner mit Herz und Humor angesagt wurden. Zwischendurch las und erzählte der Liederkranz eine lustige Geschichte und eine Anekdote. 

Vielen Dank an alle Organisatoren, Instrumentalisten, Helfer und Ihnen liebe Gäste. Bis zum nächsten Mal. 

(weitere Bilder finden Sie unter Fotos)

Osteraktion für Kinder am Palmsonntag

Ein sonniger Nachmittag lud am Palmsonntag die Kinder zum Osterbasteln und Osterbacken in das Heimatmuseum ein. Das Organisationsteam schmückte im Voraus das Haus und sammelte die Mengen an Kreativmaterial und bereitete den Teig vor.

Die Kinder konnten Osterkörbchen, Osterhasen aus Toilettenpapierrollen und Tüten mit lustigen Ostermotiven bedrucken.

Aus der Küche kam den Gästen der Duft von Osterausstechern und kleinen Osterkränzen entgegen.

Während die Eltern, Verwandte auf ihre Kinder warteten, konnte sie sich auf dem Museumsplätzle bei Kaffee und Gebäck gut gehen lassen.

Der Verein arbeitete seit geraumer Zeit an der Archivierung von Jahrgangsbilder und präsentierte an diesem Nachmittag den aktuellen Stand. Herr Ulmer stellte diese zu einem Buch zusammen und ließ einige Exemplare drucken, um den Gästen die Möglichkeit zu bieten, darin zu schmöckern und für Interessierte zum Mitnehmen.

Wir danken sehr herzlich Anita Maier, die bei den Recherchen über die Jahrgangsbilder half und an diesem Palmsonntag wieder im Lädle stand.

Jedem, der den Kindern und Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte, sei Dank. Bis zum nächsten Mal.

Der Heimatverein

 

 

 Jahreshauptversammling 2017

Die jährliche Jahreshauptversammlung des Heimatverein Schönaich fand am Freitag, 31. 03. 2017 im Seniorentreff Hasenbühl statt und bedankte sich beim Team des Seniorentreffs für die Bewirtung.

Im Rahmen der Totenehrung gedachte die Versammlung der im letzten Jahr 11 verstorbenen Mitglieder.

Die volle Aufmerksamkeit 2016 erhielt die Bearbeitung einer Chronik der Familie Mack von 1776- 1840. Das Buch erhielt den Titel „Oh Elend“ und ist im Jahr für Schönaicher und Interessierte zum Kauf angeboten geworden. Dieses Buch ist für alle Bearbeiter ein großer Kraftakt gewesen und wurde mit dem Ausverkauf der hohen Stückzahl positiv von den Gemeindegliedern belohnt.

Das vergangene Jahr 2016 beinhalteten die üblichen traditionellen Angebote des Vereins Die Veranstaltungen waren gut besucht.

Bei der Jahreshauptversammlung 2016 kamen von Mitgliedern die Anregung ein „Liedersingen“ anzubieten. Der Verein nahm den Vorschlag an und nahm mit dem Liederkranz Schönaich und dessen Dirigenten Kontakt auf. In der Zwischenzeit gab es 3 Abende, mit reger Beteiligung.

Im Juni konnte der Heimatverein Schönaich die Delegation der Antiquarischen Gesellschaft Pfäffikon in Empfang nehmen.

Der Verein bot den Mitgliedern und Interessierte einen Ausflug nach Messkirch zum „Campus- Galli“ und der Kapelle Maria Mutter Europas an.

Herr Hepfer dankte dem Vorstand, der Gemeinde, den Mitgliedern und Helfern für die gute Zusammenarbeit.

Die Fachgruppenleiter berichteten von ihrer Arbeit im vergangenen Jahr.

Bärbel Wanner berichtete über die einzelnen Veranstaltungen. Das vergangene Jahr ist im Vergleich wirklich ruhiger Verlaufen und bedankte sich sehr herzlich bei Frau Holzapfel, die im vergangenen Jahr die Organisation der Veranstaltungen kurzfristig übernommen hatte, Frau Brodbeck und allen HelferInnen für die Mitarbeit beim Vorbereiten und der Durchführung der Veranstaltungen. Weiteres richtete Sie ihren Dank an Frau Ingrid Olbert, die alljährlich für die personelle Besetzung für den Museumsdienst sorgt.

Frau Schuler organisiert den Palmsonntag, das Schulferienprogramm, das Kürbisfest und die Adventsveranstaltung für Kinder. Frau Schuler zeigte die am meisten gewählten Kreativarbeiten.  Das Schulferienprogramm 2016 wurde bei der Museumsscheuer verbracht. Die Kinder konnten weben und eine selbstgebackene Pizza- sauer oder süß- verspeisen

Auf Anfrage der Gemeinde wirkte der Verein, bei einem Kinderfest auf der Rathauswiese unter dem Motto „Rund um den Globus“ mit und bot für die Kinder ein Kreativangebot zu Hawaii an.

Das Kürbisfest verlief wie gewohnt und ist zu einem festen Bestandteil für die Kinder Eltern und Bekannte geworden.

Frau Ulmer berichtete über die alljährlichen Anzeigenschaltungen und hob die neuen Annoncen des vergangenen Jahres hervor. Diese sind die Erarbeitung der Anzeige des „Fröhlichen Liedersingens“ und die Werbung für die Veröffentlichung der „Oh Elend- Mack’schen Chronik“ zum Kauf gewesen.

Ein weiterer Aspekt ist die Pflege des Bildmaterials der Veranstaltungen.

Anschließend wurde über den Besuch der Pfäffikoner und über den Vereinsausflug Bilder präsentiert.

Herr Wagner arbeitete mit Herr Ulmer seit Ende 2015 mit unter Hochdruck an der Veröffentlichung der „Oh Elend“ (Mack’sche Chronik). Das Buch ging im Frühjahr 2016 in Druck.

Aufgrund der vielen positiven Resonanzen über dieses Projekt, überlegte sich der Heimatverein ein neues Thema über die Heimatforschung. Der Titel ist „Hender d’r Kirch“.

Seit geraumer Zeit wurden von Herrn Ulmer die Jahrgangsbilder Ende des 19. Jahrhunderts archiviert. Der Verein machte sich auf die Suche nach jüngeren Jahrgangsbildern und sind ab heute als Buchdruck im Heimatmuseum einzusehen oder intern vom Heimatverein zu erhalten.

Unsere Kassiererin Angelika Roßbach veranschaulichte die aktuelle sehr positive Finanzlage des Heimatverein Schönaich anhand einer sehr detailliert ausgearbeiteten Präsentation.

Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich auf 362 Mitglieder. Die Kassenprüfer Kirsten Rebmann und Günther Schlecht prüften die Kasse. Es ergab sich keine Beanstandung. So konnte Herr Schlecht die Entlastung der Kassiererin vorschlagen.

Eine Aussprache zu den Berichten fand nicht statt.

Vor dem Entlastungsantrag würdigte Herr Rebmann die Fachgruppenleiter mit den Worten „Durch die kurzen Berichte der Fachgruppenleiter spürt man die Lebendigkeit des Vereins und alle Aktivitäten beinalten einen großen Aufwand“.

Er beantragte die Entlastung aller Vorstände und den Fachgruppenleitern, diese wurde von den Mitgliedern mit einer Enthaltung einstimmig beschlossen.

Nun folgten die Neuwahlen der Stellvertretenden Vorsitzenden, Schriftführerin, Kassiererin, Brauchtum, Veranstaltungen/Brauchtum, Öffentlichkeitsarbeit, Archiv, Beilagen/Heimatforschung, Kassenprüfer.

Alle Vorgeschlagenen und schon Inhaber der Bereiche wurden mit einer Enthaltung einstimmig wiedergewählt.

Danach schloss sich die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft an.

Der Vorstand bedankte sich für die langjährige und treue Mitgliedschaft und überreichte eine Urkunde.

Zum Abschluss ist den Mitgliedern ein Dokumentationsfilm über die Entstehung des Projektes „Campus Galli- Bau einer mittelalterlichen Klosteranlage“ aus der Karolingerzeit bei Messkirch gezeigt worden.

Der Heimatverein

Liedersingen am 9.2.2017

Vor einer Woche fand der dritte Abend des Liedersingens in der Seniorenbegegnungsstätte statt. Nach der Begrüßung der rund 60 Gäste von Herrn Hepfer und Herrn Wacker begann der erste von drei Liedblöcken. Die musikalische Begleitung ist an diesen Abend durch Hans Faig mit seinem Akkordeon erweitert worden. Zuerst wurden aus dem zusammengestellten Liedordner vom Liederkranz zum Beispiel „Schwarzbraun ist die Haselnuss“, „Es steht eine Mühle“ und „Wahre Freundschaft“ gesungen. Nach weiteren drei Liedern erholten sich die Sangeskehlen bei einem Getränk. In dieser Pause bat Herr Wacker für die dritte Liedereinheit einen Wunsch zu notieren. Gut gestärkt ging es mit schwäbischen Lieder wie „Bald gra’s ich am Neckar“, „D’Bäure hot d’Katz verlore“ und andere weiter.

Herr Wacker wertete die Wunschlieder aus und stellte fest, dass über 20 Lieder eingegangen sind und einige noch nicht im Liedordner abgedruckt sind. Er meinte, diese werde er für das nächste Treffen vorbereiten.

Im letzten Abschnitt mit 6 Lieder drang aus den Kehlen unter anderem „Griechischer Wein“, „Stehn zwei Sterne“ und „Preisend mit viel schönen Reden“.

Alle sind so sangesfreudig gewesen und hätten weiter singen können.

Gegen 21 Uhr beschloss Herr Hepfer und Herr Wacker den Abend mit der Aussicht, dass im Mai/ Juni das Singen in der Museumsscheuer fortgeführt wird.

Wer bisher nicht kommen konnte, ist herzlich eingeladen. Kommen Sie, es macht Freude!!

Der Heimatverein und der Liederkranz bedankt sich ganz herzlich bei dem Team des Seniorentreffs für die Bewirtung und bei Herr Kuhn und Herr Faig für das Begleiten am Klavier und mit dem Akkordeon.

Neues Projekt

Wir suchen für eine Broschüre Jahrgangsbilder 1952- 1979 (auch frühere) und kurze Anekdoten über die Schulzeit in Schönaich. Näheres sehen Sie in der Anlage

Jahrgangbroschüre.pdf
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Kürbischnitzen/Kürbisfest

Am Sonntag brach die Sonne nach einem verregneten Samstag endlich durch und bei strahlenden Herbstwetter erfreute sich das Museumsplätzle mit den Organisatorinnen Waltraud Brodbeck, Anne Schuler und Helga Holzapfel mit Backteam über das rege Treiben. Dank an euch.

Der beladene Traktor mit den Kürbissen war ein Anziehungsmagnet. Jedes Kind ging auf den Anhänger zu und wählte aus der Menge an Kürbissen einen heraus, wusch ihn am Brunnen und los ging es mit dem Aushöhlen. Für viele ist es das erste Mal gewesen und hatten sichtlich Freude daran. Kürbisschnitzen auf dem Museumsplätzle ist Familienzeit, sei es mit den Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte oder Bekannten.

Danke euch Kinder, ihr lasst jedes Jahr viele individuelle Kürbisgesichter in der Dunkelheit erhellen.

Bis zum nächsten Mal 2017

Der Heimatverein

Gelungener Vereinsausflug 2016

Eine stattliche Zahl Mitglieder und Freunde des Heimatvereins waren kürzlich auf dem traditionellen Vereinsausflug unterwegs. Die Fahrt führte zunächst zum Campus Galli in Messkirch. Unweit der Stadt wird dort in einem Wald mit Methoden und Werkzeugen aus der Karolinger Zeit des 9. Jahrhunderts ein Bauwerk nach Plänen von Mönchen der Insel Reichenau umgesetzt, der dem Idealplan einer Klosteranlage entsprechen soll. Mit Interesse sahen die Teilnehmer Zimmerleuten, Töpfern und Korbflechtern zu, die mit den Möglichkeiten der damaligen Zeit am Werk sind. An insgesamt zwei Dutzend Stationen können sich Besucher ein Bild vom mittelalterlichen Bauen und Leben machen. Auch Tiere wie Hühner, Schweine und Ochsen sind auf dem Bauplatz präsent. Sogar an die Stärkung der Besucher ist gedacht. Es gibt, Flammkuchen, Karolinger Würste und Linsensuppe, wobei letztere ohne Kartoffeln auskommen muss, weil diese erst zu einem späteren Zeitpunkt nach Europa kamen.

Das zweite Ziel war die Kapelle Maria Mutter Europas in Bärental-Gnadenweiler. Der Schönaicher Benediktiner Mönch und Priester Notker Hiegl hat zusammen mit einem bekannten Breisacher Künstler ein Bauwerk geschaffen, das zu einem großen Anziehungspunkt für Gläubige und Touristen geworden ist. Bei einer Führung wurde den Teilnehmer das Bauwerk erklärt und es wurde deutlich, welch großes Ansehen der Beuroner Pater in der Region genießt.

Zum Abschluss des Ausflugs gab es im benachbarten Café Kapellenblick Kaffee und Kuchen, so dass die Ausflugsteilnehmer gestärkt und voller neuer Eindrücke die Heimreise antreten konnten. 

Beim Kinderfest 2016

Der Heimatverein hat sich am Spielferienprogramm 2016 beim Kinderfest beteiligt und ließ die Kinder Hawaii- Luft schnuppern.

Vielen Dank an die die dabei gewesen sind

" Die Mack'sche Chronik " liegt vor

Ein Dokument der Zeitgeschichte wurde von Mitgliedern des Heimatvereins wieder in Erinnerung gebracht. Das Original der „Mack`schen Chronik“ aus dem Besitz der Schmiedefamilie Mack wurde nach erfolgter Restauration an das Archiv der Gemeinde zur Verwahrung gegeben.

In der Chronik haben Mitglieder der Familie ihr Leben in der Zeit zwischen 1776 und 1840 und ihre Gedanken und Empfindungen niedergeschrieben. Sie ist weniger eine  Familiengeschichte, sondern vielmehr ein Zeugnis, wie die Menschen in der damaligen Zeit lebten. Sie reflektiert und kommentiert Begebenheiten und Zeitumstände und führt uns zurück in eine Zeit, die von existentiellen Sorgen geprägt war und in der Wind und Wetter viel größeren Einfluss auf die Lebensqualität hatten, als heute.

Die Archivarin der Gemeinde Sabine Thurnburg hat die Originalfassung in heute lesbare Buchstaben und Worte geformt. Von Mitgliedern des Heimatvereins wurde die Chronik unter dem Titel „Oh Elend, eine Geschichte aus längst vergangener Zeit“  weiter bearbeitet, den Originaltexten wurde zum besseren Verständnis jeweils der Text in leicht versteh- und lesbarem heutigen Deutsch gegenüber gestellt. Ergänzt ist die Chronik mit Informationen zur zeitgeschichtlichen Einordung der Lebensbedingungen und  zu Maßen, Gewichten, Kaufkraftvergleichen, Bauernregeln und mit Grafiken und Karten.

Unser, für Beilagen und Heimatforschung zuständiges Vorstandsmitglied, Helmut Wagner hat mit großem zeitlichen Aufwand und viel Geschick ein Werk geschaffen, das in jeden Schönaicher Haushalt gehört. Gedruckt wurde es zu einem Vorzugspreis von der Druckerei Mack Schönaich, selbst Abkömmlinge der Verfasser. Erworben kann es um 19.90 € bei Colibri Bücher und Schönes, Rosenstraße 19, bei Dies und Das Geschenke und Zeitschriften, Jägerstraße 19, im Bürgerbüro des Rathauses und bei jedem Vorstandsmitglied.

Wir freuen uns über rege Nachfrage.

 

 

Besuch aus Pfäffikon beim Heimatverein

Drei Tage war  der fast komplette Vorstand der Antiquarischen Gesellschaft aus Pfäffikon zu Besuch beim Heimatverein. Beide Vereine haben in ihren jeweiligen Gemeinden eine ähnliche Aufgabenstellung und pflegen seit Jahren einen regelmäßen Gedankenaustausch über ihre Projekte. Neben regen Gesprächen zu laufenden Vorhaben wie der Herausgabe der „Mack´schen Chronik“ und der Revitalisierung des Heimatmuseums stand für die Besucher aus der Schweiz der beschilderte Ortsrundgang „Innerhalb Etters“ auf dem Programm, bei dem wir auf die in Schönaich bedeutenden Bauwerke und ihre Geschichte aufmerksam machen konnten.

Weitere Programmpunkte waren eine Werksbesichtigung bei der Firma Faulhaber, der Besuch des Mercedesmuseums in Stuttgart, eine Stadtführung in Esslingen und der gemeinsame Besuch des Musicals „Freude“ des Musikvereins. Zum Abschluss durften wir am Sonntagvormittag zu Besuch bei der Orchideengärtnerei Metzger im Herdlauch sein.

Natürlich kam auch der gesellige Teil des Gedankenaustausches nicht zu kurz. Zusammen mit den fleißigen Helfern des Heimatvereins wurde am Freitag in der Museumsscheuer ein fröhliches Fest gefeiert, mit musikalischer Begleitung durch  die Musikanten Harald Grass und Robert Hutt  und  Köstlichkeiten aus der Backstube.

Voll neuer Eindrücke reisten die Gäste zurück, nicht ohne eine Einladung zu einem Gegenbesuch, spätestens in 2 Jahren, auszusprechen.

 

Axel Hepfer und Vorstand

Jahreshauptversammlung 2016

Die jährliche Jahreshauptversammlung des Heimatverein Schönaich fand am Freitag, 08. 04. 2016 im Seniorentreff Hasenbühl statt und bedankte sich beim Team des Seniorentreffs für die Bewirtung.

Im Rahmen der Totenehrung gedachte die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Das vergangene Jahr 2015 ist für den Verein ein normales Jahr gewesen. Die Veranstaltungen waren gut besucht.

Neben den üblichen Veranstaltungen fand in Jahr 2015 ein geführter Rundgang "Innerhalb Etters" mit Herr Krämer im April Schönaich statt, sowie eine Veranstaltung zum Ende des 2. Weltkriegs mit Zeitzeugen im Mai.

Im Jahr 2015 setzte sich der Verein mit unterschiedlichen möglichen Projekten auseinander. Die Umgestaltung des Heimatmuseums wird ein großes Projekt, das seine Zeit benötigt. Erfreulicherweise ist die Spende des Vereins zu 175 Jahre Ev. Laurentiuskirche Schönaich, mit der nun erhaltenen Genehmigung des Denkmalschutzes, in den letzten Zügen. Die an der Kirche befindlichen Grabtafeln ehemaliger Pfarrer und einer Ehrentafel gefallener Soldaten im Krieg 1870/71 sind beim Fachbetrieb zur Aufarbeitung.

Die volle Aufmerksamkeit 2015 erhielt die Restaurierung und Bearbeitung einer Chronik der Familie Mack von 1776- 1840. Diese Chronik stellte sich als ein wertvoller Einblick in das damalige Zeitgeschehen heraus und wird als Buchdruck im Jahr 2016 für Schönaicher und Interessierte zum Kauf angeboten.

Die Fachgruppenleiter berichteten von ihrer Arbeit im vergangenen Jahr.

Bärbel Wanner berichtete über die einzelnen Veranstaltungen. Das vergangene Jahr ist im Vergleich wirklich ruhiger Verlaufen und dankte Frau Holzapfel und Frau Brodbeck und deren HelferInnen für das Einspringen in der Organisation.

Frau Schuler organisiert den Palmsonntag, das Schulferienprogramm, das Kürbisfest und die Adventsveranstaltung für Kinder. Frau Schuler zeigte die am meisten gewählten Kreativarbeiten.  Das Schulferienprogramm 2015 beinhaltete den Besuch des Bauernhofs von Familie Holzapfel, um den Kindern eine Gelegenheit zu bieten, den Kühen näher zu kommen. An diesem Tag konnte eine syrische Familie dabei sein.

Das Kürbisfest wurde um eine Woche verschoben und ist genauso gut besucht worden. Die Idee den Traktor mit dem Anhänger auf dem Museumsplätzle stehen zu lassen, erfreute die Kinder sowie die Eltern und anderen Gäste. Selbst die in Schönaich lebenden Amerikaner besuchen das Kürbisfest regelmäßig, sobald diese wieder in ihre Heimat abberufen werden.

Frau Ulmer stellt zu den einzelnen Veranstaltungen die Anzeigen graphisch um und setzt diese rechtzeitig in das Mitteilungsblatt und auf die Homepage. Sie bereitet danach die Aktionen mit Text und Bildern auf. Damit die Mitglieder einen Einblick erhalten, wurde von ihr eine kurze Präsentation zusammengestellt.

Der Verein konnte für das Fachgebiet Heimatbeilage Herr Wagner gewinnen und stellte sich den Mitgliedern vor. Seit einem Jahr ist er für die Ausarbeitung der Beilagen im Mitteilungsblatt zuständig. Seine umfangreichen Forschungen für die Themen erhielten schon in einigen Ausgaben ihren Platz.

Herr Ulmer berichtete von seiner umfangreichen Arbeit der Ahnenforschung. Aufgrund der Anfragen- auch aus den Vereinigten Staaten von Amerika stellte er die Gründe, Ziele und Gebiete der rund 750 Menschen die im Zeitraum von 1790- 1937 ausgewandert sind, vor.

Unsere Kassiererin Angelika Roßbach veranschaulichte die aktuelle positive Finanzlage des Heimatverein Schönaich anhand einer sehr detailliert ausgearbeiteten Präsentation.

Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich auf 353 Mitglieder. Die Kassenprüfer Kirsten Rebmann und Günther Schlecht prüften mit genauen Stichproben die Kasse. Es ergab sich keine Beanstandung. So konnte Kirsten Rebmann die Entlastung der Kassiererin vorschlagen.

Eine Aussprache zu den Berichten fand nicht statt.

Vor dem Entlastungsantrag würdigte Herr Rebmann die Fachgruppenleiter individuell in ihrer jeweiligen Arbeit.

Er beantragte die Entlastung aller Vorstände und den Fachgruppenleitern, diese wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Nun folgte die Neuwahl des 1. Vorsitzenden. Herr Hepfer nahm die Wahl an.

Danach schloss sich die Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft an. Es wurden geehrt: Siegfried Wacker, Kurt Vögele, Bernhard Wagner, Inge Widmaier, Angelika Tistler und Irmgard Arnold.

Der Vorstand bedankte sich für die langjährige und treue Mitgliedschaft und überreichte eine Urkunde.

Herr Hepfer stellte den Antrag, Frau Schuler als Ehrenmitglied zu ernennen. Die Vorstände und die Mitglieder stimmten dem einstimmig zu.

Zusätzlich dankte er Frau Holzapfel und Herr Wagner für deren besonderen Einsatz im Verein.

Die Frage stellte sich allen: Was steckt hinter diesem Titel? Die Mack’ sche Chronik- eine Schilderung vergangener Zeiten

Die Chronik stammt aus der Familie Mack. Drei Familienglieder schrieben im Zeitraum zwischen 1776 bis 1840 über  Ereignisse in ihrer Familie, in Schönaich und in der Welt.

Die Niederschrift ist mit Hilfe der Archivarin Frau Thurnburg aus der Kurrentenschrift ins Lateinische übertragen worden. Aufgrund des Zustandes der Chronik musste sie restauriert werden und die Familie Mack willigte ein, sie als Dauerleihgabe für das Archiv der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Kosten trug der Heimatverein. Seit dem Herbst 2015 erfolgte die Feinarbeit durch Herr Wagner und Herr Ulmer. Herr Wagner ergänzte den Originaltext ins heutige Deutsch mit Erklärungstexten dazu. Die Chronik ist sehr lesenswert und der Vorstand will diese als Buchdruck im Jahr 2016 herausgeben.

Der Heimatverein

Ostern steht vor der Türe- Impressionen von 2016

Diese Jahr konnten wieder kleine Osterdekorationen unter der Leitung von Frau Schuler und Team entstehen. Die Räumlichlkeiten füllten sich nach und nach und jeder hat mit den äußerlichen Sonnenschein, den Frühling in die guten Stuben gebracht. 

In der Küche duftete es wie immer nach gebackenen Osterplätzchen und einem selbstgflochtenem Osterkranz mit einem echten Osterei mitten drin. Allen Besuchern Klein und Groß sagen wir herzlichen Dank für euer Kommen, danke an das gesamte Osteraktion-Team und bis zum nächsten Mal.

Bildergalerie sehen Sie unten 

Weihnachstbasteln- und backen 2015

Dieses Jahr sind eine Weihnachtskette und Nikoläuse in der Adventswerkstatt bei Anne Schuler und ihre Helferinnen entstanden. In der Küche sind durch viel kneten und ausstechen Plätzchen und Nikoläuse zum Duften gebracht worden. Sehen Sie weitere Bilder unter der Rubrik Fotos.

"Kürbisfest" 2015

Am Samstag, den 3.10.2015 konnten die Kinder mit Ihren Eltern und Großeltern wieder auf dem Museumsplätzle Kürbisgesichter anfertigen. Viele der Schnitzer haben sich fürs Schnitzen ein professionelles Schnitzwerkzeug zugelegt und bringen originelle Vorlagen mit oder die Ideen kommen während dem Bearbeiten des Kürbis. Sehen sie selbst in der Rubrik "Fotos". Dieses Jahr stand das Backteam der beiden Backgruppen in der Backstube und bewirteten die Gäste mit Apfel- und Zwetschgenkuchen. Vielen Dank für den kurzfristigen Einsatz. Dank geht auch an Frau Schuler, die stets mit Rat und Tat den Schnitzenden beisteht.

Brote und anderes Gebäck in Gesellschaft backen

Herzliche Einladung in die Backgruppe von Waltraud Brodbeck. Am 1. Juni 2015 kann wieder eingestiegen werden. Wer also Interesse hat, nimmt bitte Kontakt mit Frau Brodbeck unter der Nummer 651368 auf.

Die Backgruppe freut sich über Zuwachs.

"Schönaich am Ende des 2. Weltkriegs - Zeitzeugen berichten"

Rund 80 Leute besuchten den Vortrag  „ Schönaich Ende des 2. Weltkriegs- Zeitzeugen berichten“ in der Mediothek. Die Referenten Herr Kempf, Herr Rebmann, Herr Jehle und Herr Wagner hatten sich sehr gut vorbereitet und das Publikum hatte sich auf dieses Thematik eingelassen. Einige aus dem Publikum berichteten selbst kurz über ihre Erlebnisse in dieser  Zeit. Herr Hepfer führte als Moderator  durch den  Abend.

Ein Schwerpunkt lag  auf der Schul- und Lehrzeit (Jugend).  In dieser Zeit war die Einschulung der 1.Klässler im Frühjahr. Oft gab es Fliegeralarm, der Unterricht fiel auch schon mal wegen dem Einholen des Flachses, Rüben „ verrupfen“  oder dem Sammeln der Kartoffelkäfer aus.  Dazu kamen  noch die ständigen Informationen über die politische und militärische Lage, da fiel so manch wichtiger Unterrichtstoff unter den Tisch.  Vielen ist es nicht bewusst, dass es auch zusätzlich einmal in der Woche am Nachmittag Unterricht gab. Die Lehrlinge erhielten zum Teil auch keine Lehrverträge. So lernte man als zukünftiger Bankangestellter auch mal für das alltägliche Überleben. Zum Beispiel täglich für genügend Holz für die Heizung zu sorgen und zu  richten. Als Gehalt in den ersten drei Jahren erhielt man 25/35 und 45 Reichsmark.

Das gesellschaftliche Dorfleben war geprägt von Zusammenkünften in Uniform -„ Was hat man damals für einen Scheiß gesungen“ meinte Herr Rebmann und  von den Männern, die in den Krieg eingezogen wurden. Obwohl man der Bevölkerung den Kirchgang am Sonntag zugesagt hatte, kam es vor, dass die NS-Jugend zu einer Art Sonntagsdienst gerufen wurde. Den einen oder anderen Fliegeralarm erlebte man bei der Feldarbeit und die Eltern waren selig, wenn die Ernte eingebracht werden konnte. Die Viehzählungen haben sich bei den Zeitzeugen gut eingeprägt. So manche Kuh oder andere Tiere wurden versteckt, damit es immer der erforderlichen Anzahl laut der Vorschrift entsprach. Oft gab es Schwarzschlachtungen, um zu überleben.

Alle Referenten haben als Kinder nichts von ihren Grundbedürfnissen vermisst, was bei den Eltern schon anders war. Täglich ging die Angst um, wenn ein Mann zum Haus lief und die traurige Nachricht über einen gefallen Ehemann oder Verwandten übermittelte. 258 Menschen sind gefallen oder vermisst- das wurde zur größten Last des Ortes.

Gegen Ende des Krieges haben die deutschen Soldaten ihre Geschütze und Munition in den Scheunen untergebracht. Dann folgte die Zeit des Umsturzes. Die ersten Besatzungstruppen kamen aus Frankreich. Herr Kempf und Herr Rebmann wohnten damals in der Entengasse und erzählten über das Erlebte. Hier ereignete sich ein Gefecht am 19. April 1945 zwischen den deutschen und französischen Soldaten. Das Elternhaus von Herr Kempf war danach zerstört. Am 20. April 2015 ging Herr Pfarrer Griasch mit seiner Frau und einer weißen Flagge zu den Franzosen und übermittelte ihnen, dass es keine deutschen Soldaten mehr in Schönaich gebe.

Die französische Besatzungsmacht war bis Frühjahr 1946 in Schönaich, danach kamen die Amerikaner. Die seien nicht so streng gewesen, wie die Franzosen, meinte einer der Zeitzeugen. So langsam kehrten die Väter zurück und das  Dorfleben veränderte sich gewaltig. 1160 Heimatvertriebene mussten untergebracht werden. Jeder Haushalt musste Personen aufnehmen. Die Zuweisungen über das Bürgermeisteramt stießen zu anfang nicht immer auf Wohlgefallen. Viel Misstrauen war dabei und so mancher Schönaicher Bürger hat sich nicht gut verhalten. Nach einigen Wochen viel der Schönaicher Bevölkerung auf, dass die Heimatvertriebenen etwas Arbeiten wollten und sind dadurch in das Dorfleben gut eingebunden worden.

Wir danken den Referenten und ihnen liebe Zuhörer über ihre lebhaften Berichte an diesem Abend.

24. Heimatabend 2015

Der Heimatabend in der Gemeindehalle ist zu einer Tradition geworden. Am vergangenen Samstag konnten sich die Besucher wieder einmal vom Ideenreichtum der Organisatorin Bärbel Wanner überzeugen.

Mit etwas Verspätung startete das Programm mit ganz besonderen, neuartigen Klängen. Der vor einem Jahr gegründete Glox- Verein unter der Leitung von Klaus Hügl zauberte aus der Vielfalt an Glocken zarte Töne hervor. Diese Glocken so abgestimmt nach einander erklingen zu lassen, erforderte hohe Konzentration und Feingefühl. Als Einstimmung des Abends wählten die Spieler: Wenn ich ein Vöglein wär, Nun ade du mein lieb Heimatland und zwei englische Titel- Bring me a torch Isabella und My Lord what a morning.

Herr Hepfer begrüßte die Besucher und berichtete über die Vereinsarbeit im 2014. Nicht nur im vergangenen Jahr wurde bei den Angeboten für Kinder im Frühjahr, Sommer, Herbst und Weihnachten verstärkt beobachtet, das nicht nur die Mütter sondern genauso die modernen Väter ihre Sprösslinge begleiten. Der „Süße Vereinsausflug" in die Zuckerfabrik zeigte sehr eindrücklich, wie viele Arbeitsschritte erforderlich sind, um aus den Zuckerrüben den Zucker herzustellen. Ein großes Projekt ist es gewesen, einen Ortsrundgang mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erarbeiten. Alle Bewohner und Neubürger haben dadurch die Möglichkeit ihren Ort besser kennen zu lernen. Herr Walter Jehle verfasste seit seiner Zeit im Heimatverein die jährlichen Beilagen im Mitteilungsblatt. Nun konnte dieses Arbeitsfeld im Verein durch Herrn Wagner neu besetzt werden. Wir danken sehr herzlich Herr Walter Jehle für sein Ideenreichtum in den Beilagen und wünschen Herrn Wagner für die Weiterführung alles Gute. Im Jahr 2015 liegt der Schwerpunkt auf den Erhalt der Mack´schen Chronik, die von 1756 bis 1840 einiges berichtet. Sehr erfreulich ist, die Familie hat dieses Buch dem Gemeindearchiv als Dauerleihgabe übergeben. Somit kann mit Hilfe dem Heimatverein die alte Schrift in die heutige übertragen und das Buch restauriert werden.

Am Ende stellte Herr Hepfer fest, heuer sind mehr von der jüngeren Generation im Saal, das lässt den Verein in eine gute Zukunft blicken.

Mandolinen und Mondschein- was fürs Träumen. Unter der Leitung von Gabi und Frank bot eine Formation der Tanzschule Schad Tänze aus Amerika und Deutschland aus den 50er dar- Swing, Boogie- Woogie, Cha-Cha-Cha und Foxtrott. Bärbel Wanner erzählte eine kurze Anekdote aus dem ehemaligen Wirtshaus Adler Schönaich. Dort gab es einen Raum, den man Tropic- Club nannte, in dem man den damaligen modernen Tänzen die Beine und Röcke geschwungen hat. Aber genauso wichtig sind die vielen Heimatfilme gewesen.

„Schaffa ischd Neba'sach"- ein Mundartspiel mit den Darstellern Bärbel Wanner, Rolf Rebmann und einem „Ebbes". Sie spielten eine alltägliche Situation. Während Bärbel sich sorgfältig um die Wäsche kümmerte, suchte Rolf- das Ebbes- im Schrank. Hinter dem „Ebbes" versteckte sich das Arbeitshemd von ihm, das Bärbel zur Flickwäsche getan hatte, um die verlorenen Knöpfe anzunähen. Danach konnte er seinen Hut nicht finden, doch dass dieser von seinem Sohn zur Fasnet ohne sein Wissen ausgeliehen wurde, gefiel ihm nicht und da klebte noch ein Kaugummi dran. Sie meinte, da isch dei Kapp- schaff ebbes. Nein, i geh jetzt in den Hirsch zum Stammtisch, entgegnete er. - „Wenn du mit Schaffkleidung komscht, bisch ebber". Vielen Dank an beide Darsteller, die mit einer Hingabe, mit Humor und einer gewissen Spontanität dieses Theaterstück darboten.

Zum Abschluss zeigte Manfred Ulmer eine Dokumentation über das Wirtschaftswunder Schönaichs 1945- 1975, die in Zusammenarbeit mit Walter Jehle entstanden ist. Schönaichs Entwicklungsgeschichte innerhalb von 25 Jahren ist gewaltig. Bärbel und Rolf berichteten über die Erlebnisse, die sie als Kinder hatten. Eine Zeit in der es keine Airbags, kein Fahrradhelm und es Seifenkisten ohne Bremsen gab. Man hat nach dem Mittagessen Lägerle gebaut, Fußball gespielt und die Hausaufgaben in den späten Abendstunden gemacht.

Ein Dankeschön geht an alle Mitwirkenden die vor und hinter der Bühne, in der Küche und während der Essensausgabe tätig waren. Das größte und etwas wehmütige Dankeschön ging an die „Kaarzrunde", die 25-mal Themen von unserem Heimatort aufgegriffen haben, um über lustige Anekdoten oder andere Geschichten dem Publikum zu erzählen: „Die Kaarzrunde sagte Ade". Danke für euer Engagement an jedem Heimatabend.

Wir danken ihnen, liebe Gäste für ihr Kommen und hatten einen unterhaltsamen Abend.

Ihr Heimatverein

Vereinsausflug 2014

"Von der Rübe zum Zucker"

Dies war das Ausflugsmotto des Heimatvereins Schönaich e.V. Gut gelaunt machte sich eine Gruppe von Mitgliedern und Freunden des Vereins auf den Weg nach Offenau bei Heilbronn, um in einer Zuckerfabrik der Südzucker AG zu erkunden, wie aus der Rübe Zucker gewonnen wird.

Die Besichtigung begann mit einem Einführungsvortrag über die Aktivitäten der europaweit tätigen Südzucker AG, einem Unternehmen mit 7,7 Milliarden Umsatz, 18 500 Mitarbeitern und Standorten von Südfrankreich bis in die Moldau. In der Kampagne 2013 wurden in den Werken der Südzucker-Gruppe 27,2 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet. Einschließlich der Raffination von Rohrzucker betrug die Gesamtzuckererzeugung 4,7 Millionen Tonnen. Ein kleiner Teil davon wird im Werk Offenau hergestellt, wovon sich die Besuchergruppe anschließend eindrucksvoll überzeugen konnte.

Rohstoff für die Zuckerherstellung ist die Zuckerrübe. Dabei stützt sich die Südzuckergruppe auf eine enge Verbindung zur Landwirtschaft. Rund 2 400 Landwirte bauen Zuckerrüben für das Werk Offenau an. Anbau und Bezahlung der Rüben sind vertraglich geregelt. Das Werk und die Landwirte arbeiten in den Bereichen Rübenanbau und Rübenlogistik partnerschaftlich zusammen, um so die Versorgung der Fabrik mit dem Rohstoff Rübe in bestmöglicher Qualität und zur richtigen Zeit zu sichern.

Mit der Rübenernte im September beginnt die sogenannte Kampagne. Die angelieferten Rüben werden beim abkippen durch einen Wasserstrahl entladen und nach gründlichem Waschen direkt zur Verarbeitung oder in das Lager befördert. Nach der Zerkleinerung zu Schnitzeln wird die Maische vorgewärmt und in den Extraktionsturm befördert. In 70 Grad Celsius heißem Wasser löst sich der Zucker aus den Rübenzellen. Es entsteht der Rohsaft, der in den Arbeitsschritten Saftreinigung, Safteindampfung und Kristallisation zu Zucker von höchster Reinheit verarbeitet wird. Nach der Trocknung wird der fertige Zucker gekühlt und in Silos gelagert, aus denen er entnommen und weiter verarbeitet oder abgepackt wird. 80 % des Zuckers werden zur Herstellung von Süßwaren, Getränken und Backwaren etc. an die weiterverarbeitende Industrie geliefert, knapp 20 % gehen in das Haushaltssortiment.

Beim Rundgang durch das Werk konnten sich die Besucher über alle Arbeitsschritte, einschließlich der Verpackung, informieren, wobei es ihnen im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz wurde, denn an der Station Safteindampfung durch Erhitzen betrug die Umgebungstemperatur mehr als 35 Grad Celsius.

Zum Abschluss der Besichtigung gab es in der Kantine des Werkes ein Vesper und dann als Erinnerung an den Besuch ein kleines Geschenk in Form einer Packung Glückszucker. So gestärkt konnte voller neuer Erkenntnisse die Heimreise angetreten werden, die durch eine Einkehr auf der Rückfahrt nochmals unterbrochen wurde.

"Wir 2014" - die Tischmesse im Oktober

Am vergangenen Freitag, 3.10.2014 fand die "Wir 2014" Messe in Schönaich statt. Der Verein war an diesem Tag im vollen Einsatz. Er betreute den Stand, die herzhaft- süße Verpflegung und das traditionelle Kürbisschnitzen. Der Verein stellte sein neuestes Projekt "Rundgang durch den Ortskern" vor und freute sich über die frisch gedruckten Tafeln. Die Familie Brodbeck und Frau Schuler hatten viel beim Kürbisschnitzen zu tun. Die Kürbisgesichter, die nun in Schönaich zu finden sind belaufen sich auf die stattliche Anzahl von 85.

Allen, die zu diesem Tag beigetragen haben, egal auf welche Art, herzlichen Dank und toll habt ihr es gemacht. Mehr Bilder unter der Rubrik "Fotos"

Besuch der Rocquencourtschüler

Vergangene Woche hatte die Johann-Bruecker-Grund-und Förderschule im Rahmen eines Schüleraustausches 10 Kinder aus Rocquencourt zu Gast. Diese besuchten am Montag gemeinsam mit den Kindern der Französisch AG der Klasse 4 das Heimatmuseum. Bärbel Wanner führte alle durchs Alte Rathaus und die Museumsscheuer. Die schwäbisch-französische Kommunikation war nicht ganz so einfach, aber zum Glück darf im Schönaicher Museum nicht nur „geguckt“ werden. Ausprobieren, anfassen und untersuchen der Ausstellungsstücke ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht und so konnte Sinn und Zweck vieler Exponate auch ohne große Erklärung erschlossen werden! Wenn nicht, fungierte die Deutschlehrerin aus Rocquencourt als Dolmetscherin.

Vielen Dank an Frau Wanner für den kleinen Ausflug in die Schönaicher Vergangenheit!

Hohe Auszeichnung für Walter Jehle

Landrat Roland Bernhard hat dem langjährigen Vorsitzenden des Heimatvereins

Schönaich e.V. Walter Jehle in Anerkennung seiner Verdienste um die Heimatforschung und als langjähriger Gemeinderat in Schönaich den Ehrenamtspreis des Landkreises Böblingen verliehen.

Die Laudatio zur Verleihung hielt der Holzgerlinger Bürgermeister Wilfried Dölker in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der FWV-Kreistagsfraktion. Als Gründungsmitglied des Heimatvereins und dessen langjähriger 1. Vorsitzender habe sich Walter Jehle, wie kein anderer, Verdienste um die Erforschung der Schönaicher Geschichte erworben. Neben der Herausgabe der vierteljährlichen heimatgeschichtlichen Beilagen im Schönaicher
Mitteilungsblatt, hob er als Beispiel besonders die Überarbeitung der Schönaicher Ortschronik durch Walter Jehle hervor, eine Aufgabe, die ihn mehrere Jahre beschäftigt habe und die der Gemeinde Schönaich viel Geld gespart hat. Im Dezember 2003 war das Werk vollendet, es ist interessant zu lesen, da es sich um keine reine wissenschaftliche Abhandlung handelt, sondern um ein ortsgeschichtliches Buch, das mit zahlreichen Anekdoten, Beispielen und Bildern versehen ist.

Vor seiner Tätigkeit im Heimatverein war Walter Jehle von 1971 bis 1980 Mitglied im Schönaicher Gemeinderat und in dieser Zeit auch einige Jahre zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters.

Der Heimatverein Schönaich e.V. gratuliert seinem Ehrenvorsitzenden zu dieser hohen Auszeichnung und dankt ihm für sein verdienstvolles Wirken.

Nachruf: Walter Jehle ist nach 2 Jahren der Auszeichnung 2015 verstorben.

Der Vorstand auf Besuch in Pfäffikon

Am Wochenende des 7. bis 9. Juni 2013 war der Vorstand des Heimatvereins e.V. im Rahmen einer Informationsfahrt zu Besuch bei der Antiquarischen Gesellschaft in Pfäffikon. Bereits am Freitag hatte sich die Delegation auf den Weg in die Schweiz gemacht, um vor Ort zu studieren welch neue Projekte unsere Schweizer Freunde derzeit bearbeiten und wie der Stand Vereinsarbeit derzeit ist.

Die Antiquarische Gesellschaft in Pfäffikon ist von der Aufgabenstellung dem Heimatverein vergleichbar, allerdings besteht sie schon seit dem Jahre 1877 und ist mit über 400 Mitgliedern ein bedeutender Verein in der Gemeinde. In einem großen Heimatmuseum gehen die Exponate bis in die Zeit von 3 500 vor Christus zurück, eine Zeit in der die Gegend um den Pfäffikoner See bereits besiedelt war. Weitere Funde aus dem Kelten- und Römerzeit runden die frühgeschichtlichen Darstellungen ab, eine wahre Fundgrube kostbarer Schätze die die Gemeinde in ihrer Obhut hat.

Zum Start des Besuchsprogramms trafen sich die Delegationen bei herrlichem Wetter am Pfäffikoner See zu einem ersten Gedankenaustausch. Danach waren wir in die Evangelische Ortskirche eingeladen und konnten bei einem Orgelkonzert viele interessante Details zu diesem schönen Bauwerk kennen lernen. Der erste Besuchtag wurde mit einem Empfang durch Gemeindepräsident Bruno Erne beendet, der über die derzeitigen kommunalen Projekte in Pfäffikon berichtete.

Am zweiten Besuchtag stand die Besichtigung einer Museums-Spinnerei in Neuthal-Bäretswil im Mittelpunkt des Programms. Das zum Industrielehrpfad Zürcher Oberland gehörende Industrieensemble beherbergt historische Spinnmaschinen aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert, die alle noch betriebsbereit sind. In fünf Produktionsstufen erleben die Besucher die faszinierende Technik der Garnherstellung in der Blütezeit der schweizerischen Textilindustrie, die leider wie bei uns auch, inzwischen in Billiglohnländer abgewandert ist.

Nach dieser sehr interessanten Besichtigung konnten wir uns im Heimatmuseum der Gemeinde Pfäffikon einen Überblick über den augenblicklichen Ausstellungsstand verschaffen. Mit einem geselligen Beisammensein wurde ein anstrengender Tag beschlossen.

Der Sonntag stand im Zeichen des Besuchs von Schloss Kyburg. Um 1200 wurden dort die ersten mittelalterlichen Bauten errichtet und bis um 1500 zum heutigen Bauvolumen ergänzt. In der Ausstellung selbst spiegeln sich 800 Jahre Schweizer Geschichte wieder und geben einen guten Einblick in das Leben dieser Zeit.

Voll neuer Eindrücke machten sich die Schönaicher am Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg, mit dem Wunsch, dass die entstandene Verbindung in zwei Jahren bei einem Besuch der Pfäffikoner in Schönaich weiter gepflegt werden soll.

 

Axel Hepfer

1. Vorsitzender

25 Jahre Vereinsgeschichte - ein Grund zu feiern

Im November 2012 feierte der
Heimatverein mit seinen Mitgliedern und anderen geladenen Gäste sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein startete 1987 mit 29 Gründungsmitgliedern, damals noch unter dem Namen „ Verein für Heimatgeschichte", 25 Jahre später sind es 340 Mitglieder.

Der Festakt wurde mit einem gemeinsamen Abendessen begonnen. Der Akkordeonverein stimmte die Festgemeinde mit schwungvollen Rhythmen ein. Darauf folgte die Begrüßungsrede von unserem 1.Vorsitzenden Herrn Axel Hepfer. In seiner Rede blickte er auf die ersten Ziele
des Vereins zurück. Diese waren die Pflege der Sitten und Gebräuche der Vergangenheit in Wort, Bildern und Gegenständen, sowie die Pflege der Mundart.
Heutzutage ist diese zu einer Herausforderung geworden. Viele Aktionen sind vom
Verein bewusst angegangen worden, wie der Ausbau der Scheuern, die Schönaicher Ortsgeschichte und das Ortsfamilienbuch im Internet. Manche Dinge entstanden erst durch einen Zufall (näheres auf unserer Homepage unter der Rubrik Chronik „Jubiläumsschrift"). In den 25 Jahren haben sich Rituale und Traditionen, wie das Kürbisfest gebildet. Doch man muss sich auch mit der Zukunft des Vereins in der Gemeinde auseinandersetzen. Es stellt sich vor allem die Frage, in wie weit Schönaich den neu zugezogenen Mitbürgern eine Heimat werden kann.

Unser Bürgermeister Herr Heizmannbot den Zuhörern einen geschichtlichen Rückblick über Schönaich bis hin zu internationalen Ereignisse im Hinblick auf das Gründungsjahr. Er verglich die vergangenen Jahre mit einem Lebenslauf eines Menschen, der bis dato wertvolle Leistungen erbracht hat und sagte, dass der Heimatverein wie ein gemütliches Elternhaus ist, wo man stets willkommen ist.
Für den Verein wünscht er, dass die bis jetzt gut gefüllte Schatztruhe erhalten bleibt. Eine weitere kurze Laudatio hielt die Kreisarchivarin Frau Dr. Helga Hager. Sie überbrachte die Grußworte des Landrates und bedankte sich für die wertvolle Arbeit, insbesondere für das gut geordnete Fotoarchiv.

Zuletzt wandte sich Frau Dürr vom Kulturring an den Verein. Sie verbindet mit dem Verein Menschen, die sich für die Gemeinschaft unter den Einwohnern Schönaichs mit den alljährlichen Veranstaltungen einsetzt. Der Verein ist darüber hinaus ein zuverlässiger
Partner, auf den man zählen kann.

Nach den Worten von Frau Dürr trat der Alleinunterhalter Herr Hanno Kluge auf die Bühne und nahm uns auf eine Reise in ein bekanntes Land mit. Alle die wichtigen Eigenschaften und deren
Bedeutungen wie: ein Schwaben zu sein, wie das Bruddle, Sparsamkeit und seine Reinlichkeit, sind durch kurzweilige, schöne und lustige Anekdoten „o glaublich guat" von ihm erzählt worden. Zum Abschluss seines Vortrages zitierte er einer seiner „Käsreitergeschichten", die er für die Zeitung verfasst.

Der Verein ist durch das Engagement der Gründungsmitglieder zu einer bereichernden Institution der Gemeinde geworden. Somit wurden nicht nur die Gründungsmitglieder, sondern auch die 1987 eingetretenen Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Als Dank erhielten alle ein Urkunde und Nachprägung des Regenbogenschüsselchens (die keltische Münze) in Silber.

Es sind: Joachim Matner, Willi Rebmann, Hilmar Gandowitz, Gerda Gandowitz, Hans Wacker, Walter Jehle, Werner Ulmer, Hans Kontny, Alfred Pfingstag, Anneliese Dietzig, Otto Dietzig,
Christa Sturm, Ernst Stöffler, Friedhelm Jehle, Erich Mozer, Manfred Günther, Norbert Krämer, Erwin Wagner, Adolf Fritsch, Karl Brodbeck, Klaus Bauer, Manfred Schmid, Walter Gorhan, Thomas Wintzler, Johann Klimek und die Gemeinde Schönaich.

Was bei einer Veranstaltung unseres Vereines nicht fehlen darf, ist die traditionelle Kaarzrunde. Unsere Erzähler berichteten vom „Zügle", das von 1922 bis 1954 nach Schönaich fuhr, und in dem man so manch lange Fahrzeit mit dem Gaigle verbracht hatte. Sogar
der Lehrer Keppler verfasste zur Eröffnung der ersten Bahnfahrt ein Gedicht.
Die Erinnerungen an die ehemalige Schulzeit brachten manche Parallelen zur heutigen
Zeit hervor. Damals gab es genauso Lehrerinnen, die viele Strafarbeiten gaben oder sehr streng gewesen sind. Besonders ein Lehrer musste sich erstmal an das Unterrichten von Mädchen gewöhnen.

Ein Sprung in unser Bädle verdanken wir einem Doktor, dem die Gesundheit seiner Patienten 1927 am Herzen lag. Bärbel kramte einige Badebekleidungen heraus und im Freibad wurde mit Hochgenuss Waffelbruch gegessen und Himbeersprudel getrunken. Zum Ausklang spielte das
Akkordeonensemble auf und schloss den offiziellen Teil der Jubiläumsfeier ab.

Nun ist es an der Zeit unseren vielen Helfer und Helferinnen an diesem Abend ein Dankeschön zu sagen. Wir danken der Leichtathletikabteilung des TSV für die Bedienung, dem Freibad
Förderverein für die Vorbereitung der Salatteller und den unterschiedlichen köstlichen Nachtischen, den Köchen, die das Hauptgericht zubereitet und ausgegeben haben und den Jugendlichen des Urwerks, die beim Aufbau und Abbau zupackten. Vor allem ein Lob an Bärbel Wanner, die diese Dinge koordiniert hat.

 

Die Schönaicher Tracht ist nach vielen Jahren wieder zu sehen

Der Heimatverein nahm am Umzug Landestrachtenfest der Donauschwaben in Schönaich teil.

Am sonnigen nachmittag am 8.9.2012 trafen sich die Gruppen an der Gemeindehalle, um ihre wunderschönen und vielfältigen Trachten zu zeigen. In der Rubrik Fotos könne sie weitere Bilder anschauen.